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KI-Agenten · Sales-Agent

Sales-Agent: mehr Zeit beim Kunden, weniger am Schreibtisch

Ein Sales-Agent übernimmt die Vor- und Nacharbeit im Vertrieb: Termine vorbereiten, Gespräche zusammenfassen, Follow-ups entwerfen, das CRM aktuell halten. Ihr Vertrieb entscheidet, was beim Kunden ankommt.

Ausgangslage

Das Problem im Alltag

Ein Außendienstler im technischen Vertrieb verbringt einen großen Teil seiner Woche nicht beim Kunden, sondern am Schreibtisch und im Auto: Termine vorbereiten, im CRM nachsehen, was beim letzten Mal besprochen wurde, passende Referenzen suchen, nach dem Termin den Bericht schreiben, das Follow-up formulieren, die Wiedervorlage setzen.

Vieles davon bleibt liegen. Das CRM ist lückenhaft, weil die Pflege nach einem langen Tag niemand mehr schafft. Follow-ups gehen zu spät raus. Und wenn ein Kollege das Unternehmen verlässt, geht mit ihm die halbe Kundenhistorie.

Der Vertriebsleiter sieht das alles — und weiß, dass seine besten Leute ihre Zeit beim Kunden verbringen sollten.

Ablauf

Was der Sales-Agent konkret tut

  1. Termin vorbereiten

    Vor einem Kundentermin stellt der Agent ein kurzes Briefing zusammen: Kundenhistorie aus dem CRM, letzte Angebote und Aufträge, offene Themen, aktuelle Meldungen über das Unternehmen.

  2. Passendes finden

    Er schlägt Produkte, Referenzen und Unterlagen vor, die zum Bedarf des Kunden passen — aus Ihren Produktunterlagen und der Angebotshistorie.

  3. Gespräch zusammenfassen

    Nach dem Termin diktiert der Vertriebler ein paar Sätze oder lädt seine Notizen hoch. Der Agent macht daraus einen strukturierten Besuchsbericht.

  4. Follow-up entwerfen

    Er schreibt einen Entwurf für die Nachfass-Mail, mit den vereinbarten Punkten und den passenden Unterlagen im Anhang.

  5. CRM pflegen

    Er schlägt die Einträge fürs CRM vor — Bericht, nächste Schritte, Wiedervorlage. Der Vertriebler bestätigt mit einem Klick.

  6. Erinnern

    Er weist auf Kunden hin, die lange nichts gehört haben, und auf Angebote, bei denen das Nachfassen fällig ist.

Anbindung

Angebundene Systeme

CRM
Kunden, Kontakte, Verkaufschancen, Besuchsberichte
ERP
Angebote, Aufträge, Umsätze je Kunde
SharePoint oder Netzlaufwerk
Produktunterlagen, Präsentationen, Referenzbeschreibungen
E-Mail und Kalender
Termine, Korrespondenz, Entwürfe
Wer entscheidet

Die Freigabe bleibt beim Menschen

Der Agent entwirft, Ihr Vertrieb entscheidet. Keine Mail geht an einen Kunden, ohne dass der zuständige Vertriebler sie gelesen und abgeschickt hat. Kein CRM-Eintrag wird ohne Bestätigung geschrieben. Wie viel Vorarbeit der Agent übernehmen darf, legen Sie fest.

Was der Agent bewusst nicht tut

  • Er schreibt keine Kunden eigenständig an. Jede Nachricht nach außen gibt ein Mensch frei.
  • Er macht keine Preis- oder Lieferzusagen. Konditionen verhandelt Ihr Vertrieb.
  • Er überwacht keine Mitarbeiter. Der Agent ist ein Werkzeug für den Vertrieb, kein Kontrollinstrument für die Vertriebsleitung.
  • Er kauft keine Adressen und verschickt keine Massenmails. Er arbeitet mit Ihren bestehenden Kunden und Kontakten.

Auf Wunsch im eigenen Haus

Kundendaten, Konditionen und Angebotshistorie gehören zum Wertvollsten, was ein Unternehmen hat. Der Sales-Agent kann vollständig auf Ihren eigenen Servern laufen. Dann bleiben Ihre Kundendaten in Ihrem Netz, und der Agent ist datenschutzkonform betreibbar, ohne dass Sie sich auf die Zusagen eines Cloud-Anbieters verlassen müssen.

KI im eigenen Haus

Einstieg

So starten Sie

01

Erstgespräch, 30 Minuten, kostenlos

Wir klären, wo in Ihrem Vertrieb die meiste Zeit verloren geht.

02

Workshop

Ein Tag bei Ihnen, gerne mit Vertriebsleitung und zwei Leuten aus Außen- und Innendienst. Wir sehen uns an, wie ein Kundentermin heute vor- und nachbereitet wird.

03

Der erste Agent

Wir starten mit einem Teil des Ablaufs — etwa Terminvorbereitung und Besuchsbericht — und erweitern dann.

Einen Sales-Agenten setzen wir in unserem eigenen Vertrieb jeden Tag ein. Die Bausteine stehen — bei Ihnen unterscheiden sich CRM, Produkte und Freigaberegeln.

Häufige Fragen

Fragen zum Sales-Agenten

Schreibt der Agent selbstständig an unsere Kunden?

Nein. Er entwirft, Ihr Vertrieb liest, ändert und schickt ab. Das ist keine Einschränkung, sondern Absicht: Die Beziehung zum Kunden gehört Ihren Leuten.

Unser CRM ist schlecht gepflegt. Lohnt sich das trotzdem?

Gerade dann. Der Agent nimmt einen großen Teil der Pflegearbeit ab, weil er Berichte und Einträge vorbereitet. Aus einem lückenhaften CRM kann er aber keine vollständige Historie zaubern — die besten Ergebnisse gibt es, wenn ERP und Mail-Verlauf als zweite Quelle dazukommen.

Mit welchem CRM funktioniert das?

Mit den gängigen CRM-Systemen, sofern sie eine Schnittstelle haben. Auch ein CRM-Modul im ERP ist kein Hindernis. Welche Anbindung sinnvoll ist, klären wir im Workshop.

Wie steht es um den Datenschutz bei Kundendaten?

Der Agent ist datenschutzkonform betreibbar — in der Cloud mit den nötigen Verträgen oder vollständig auf Ihren eigenen Servern. Welche Variante für Sie passt, besprechen wir mit Ihrer IT und Ihrem Datenschutz, bevor wir etwas bauen.

Ersetzt der Agent Vertriebsmitarbeiter?

Nein. Er gibt ihnen Zeit zurück, die heute in Vor- und Nacharbeit steckt. Verkauft wird weiterhin von Menschen.

Wie viel Zeit verbringt Ihr Vertrieb am Schreibtisch?

Im Erstgespräch klären wir in 30 Minuten, ob ein Sales-Agent bei Ihnen passt. Kostenlos.