Säule 01

KI-Agenten

Ein Agent ist kein Chatfenster. Er kennt Ihre Daten, hält sich an Ihre Regeln, arbeitet in Ihren Systemen — und jemand bei Ihnen verantwortet, was er darf.

Drei Stufen

Vom Assistenten zum Agenten, der Arbeit übernimmt

Nicht jedes Unternehmen muss auf Stufe 3 starten. Die meisten fangen auf Stufe 1 oder 2 an — und das ist richtig so.

Stufe 1

Persönliche Unterstützung

Ihr Team führt, die KI unterstützt

  • Termine vorbereiten und zusammenfassen
  • In freigegebenen Dokumenten recherchieren
  • Angebote, E-Mails und Berichte formulieren
  • Entwicklung und Dokumentation unterstützen
Stufe 2

Fachagenten

Kennt einen Bereich, arbeitet mit Ihren Daten

  • Sales-Agent: CRM, Referenzen, Angebotshistorie
  • Service-Agent: Dokumentation, Tickets, Fehleranalyse
  • Backoffice-Agent: Richtlinien und Formulare
  • Engineering-Agent: Repositories und Architektur
Stufe 3

Prozessagenten

Übernimmt Teilschritte — mit Freigaben

  • Eingangsdokumente prüfen und weiterleiten
  • Anfragen vorqualifizieren
  • Tickets vorsortieren und Lösungen vorschlagen
  • Daten prüfen und Handlungsbedarf melden

Auf jeder Stufe gilt: Der Mensch entscheidet. Was ein Agent selbstständig tun darf, legen Sie fest — nicht wir und nicht das Modell.

Agenten-Pakete

Agenten, die wir schon gebaut haben

Diese Agenten sind in der Praxis entstanden. Die Bausteine stehen, die Fallstricke kennen wir. Was sich in Ihrem Unternehmen unterscheidet, sind Datenquellen, Begriffe und Freigaberegeln — und genau daran arbeiten wir mit Ihnen.

Sales-Agent

Bereitet Kundentermine vor, findet passende Referenzen und Produkte, fasst Gespräche zusammen, entwirft Follow-ups. Liest CRM, Angebotshistorie und Produktunterlagen — schreibt nichts ohne Ihre Freigabe.

4–6 Wochen

Service-Agent

Beantwortet Fragen zur technischen Dokumentation, hilft bei der Fehleranalyse, sortiert Tickets vor und schlägt Lösungen vor. Besonders dort, wo Servicewissen an einzelnen erfahrenen Personen hängt.

4–6 Wochen

Wissens-Agent

Macht Firmenwissen aus SharePoint, Laufwerken, E-Mail und DMS auffindbar — mit Quellenangabe zu jeder Antwort und einem Rechtekonzept, das Ihre bestehenden Berechtigungen respektiert.

3–5 Wochen

Angebots-Agent

Entwirft Angebote aus Vorlagen, früheren Angeboten und Preislisten. Der Vertrieb prüft und gibt frei. Die Zeit vom Gespräch zum versandfertigen Angebot sinkt von Tagen auf Stunden.

3–5 Wochen

Assistent für die Geschäftsführung

Ein tägliches Briefing über Zahlen, Termine und offene Entscheidungen. Zieht aus ERP, Kalender und Postfach zusammen, was morgens auf den Tisch gehört.

3–4 Wochen

Individuelle Agenten

Engineering-, Beschaffungs- oder Prozessagenten für Abläufe, die es so nur bei Ihnen gibt. Kein Paket, aber auf denselben Bausteinen gebaut — und damit schneller, als bei null anzufangen.

nach Umfang

Vorgehen

Wie ein Agent entsteht

  1. 01

    Anwendungsfall schärfen

    Was soll der Agent liefern, für wen, in welcher Situation? Und ebenso wichtig: was darf er auf keinen Fall tun?

  2. 02

    Daten anbinden

    Wir klären, welche Quellen führend sind, wie sie erreichbar sind und welche Berechtigungen gelten. Meist sind zwei bis drei gute Quellen besser als zehn mittelmäßige.

  3. 03

    Prototyp

    Ein funktionierender Agent auf echten, notfalls anonymisierten Daten. Ihr Team testet ihn an realen Fällen, nicht an ausgedachten.

  4. 04

    Produktiv setzen

    Rollen, Freigaben, Protokollierung, Betrieb. Ab hier ist es kein Versuch mehr, sondern ein Werkzeug im Arbeitsalltag.

  5. 05

    Übergeben

    Ihre KI-Verantwortlichen lernen, den Agenten zu pflegen, Feedback aufzunehmen und kleine Anpassungen selbst vorzunehmen.

Welcher Agent passt zu Ihnen?

Das klären wir am besten an einem konkreten Beispiel aus Ihrem Unternehmen — im Workshop.